Bioresonanztherapie: mein Fazit ein Jahr danach

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Nun ist schon bald ein Jahr vergangen und ich hatte Euch versprochen, ein Update zu geben, wie sich die Erfolge durch die Bioresonanzbehandlung im September/Oktober 2018 langfristig gehalten haben.

Um den Grundgedanken der Bioresonanztherapie bei Belastungen des Körpers durch Viren und Bakterien etc. zu verstehen, habe ich mir ein Beispiel ausgedacht. Stell Dir einen Stadtpark im Sommer vor. Viele Menschen strömen auf die Wiese, bringen ihre Grills und Picknickdecken mit und genießen einen Tag auf dem Gras. Wenn sie am Abend nach Hause gehen, nehmen sie Grill und Decke mit, aber lassen – leider – meistens ihren Müll zurück.

So verhält es sich auch mit Viren und Bakterien in unserem Körper. Insbesondere der Ebstein-Barr-Virus, der das Pfeiffersche Drüsenfieber verursacht, steht ja im starken Verdacht, Krankheiten wie ME/CFS oder MCS zu verursachen oder zumindest zu befeuern.

Nehmen wir an, die Krankheit ist alleine abgeebbt oder wurde schulmedizinisch behandelt, dann bleiben – laut Bioresonanz – überall im Körper, in den Organen, im Gewebe störende Frequenzen des Virus zurück.

Wird man schulmedizinisch untersucht, sagt das Ergebnis: kein Grill und keine Picknickdecke mehr aufzufinden. Sie sind gesund. (Und bilden sich das alles ein. Psyche und so…)
Die Bioresonanz entdeckt aber eben noch die leeren Bierflaschen, die Plastikverpackungen, die plattgedrückte Wiese und die verkohlten Stellen.

Das ganze funktioniert über die Resonanz und kommt aus der Quantenphysik. Auch der Erfinder Nikola Tesla (ja, der von den Autos) hat sich viel mit dem Thema beschäftigt.

Alles hat seine eigene Frequenz. Nicht nur Mobilfunk oder Radio oder WLAN. Auch Viren und Bakterien. Und eben unser Körper. Sind diese Frequenzmuster gestört, werden wir krank. Damit das hier kein kilometerlanger Text wird, empfehle ich, Euch die genaue Technik auf den Herstellerseiten durchzulesen.

Zuerst erfolgt mit Hilfe des Gerätes eine Analyse des Patienten. Entweder direkt am Patienten, mit seinem Blut oder z.B. Haarproben. Es wird eine bestimmte Resonanz gesendet und je nachdem, was zurück kommt, kann das Gerät sehen, ob dort eine Frequenz gestört ist. So ähnlich, wie wenn Ihr auf ein Schlagzeug einhämmert und die Kaffeetassen im Schrank mit klirren.

Dann stellt der oder die Behandlerin ein Programm für all die identifizierten Körperteile und Organe zusammen, das die Fehl-Resonanzen neutralisiert. Der Patient merkt bewußt meistens nichts während der Behandlung seines Körper durch das Gerät.

Verschiedene Systeme der Bioresonanz

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Marktführend sind zwei leicht verschiedene Systeme: die Bicom-Geräte von Regumed und die Rayonex-Geräte nach der Methode von Paul Schmidt.

Meine erste große wochenlange Session mit insgesamt 20 Behandlungen erfolgte mit den Rayonex-Geräten, nämlich dem Rayocomp PS 1000 polar. Hier wird nicht mit elektromagnetischen Schwingungen gearbeitet, sondern mit Wellen, die von einem Antennensystem erzeugt werden.

In einer Studie des renommierten Fraunhofer Instituts Dresden wurde 2011 nachgewisen, daß Bioresonanz nach Paul Schmidt eine signifikant positive Wirkung auf geschädigte Zellstrukturen hat.

(Quelle: Jahresbericht des Fraunhofer Instituts Dresden, 2011, S. 44, entspricht S. 24 im pdf)

In Hamburg wurde inzwischen auch einige Male etwas an mir mit Bicom-Geräten ausgetestet und auch 3-4 mal behandelt. Wegen der nur kurzen seltenen Behandlungen mit BICOM möchte ich mir kein Urteil erlauben, welches der beiden Systeme nun das Bessere ist.

Warum ich meine Zweifel an Bioresonanztherapie überwand

Ich gebe zu, ich habe es viele Jahre für totalen Humbug gehalten und mich deshalb nie eingehender damit beschäftigt! Dann erzählte mir ein Schulmediziner, wie er auch nicht daran geglaubt hatte, aber sein schwer kopfschmerzkrankes Kind nach jahrelanger komplett erfolgloser, schulmedizinischer Odyssee aus lauter Verzweiflung dort hin gebracht hat. Seitdem hat das Kind keine Kopfschmerzen mehr gehabt.

Wer heilt, hat Recht.

Zu dem Arzt, der mir das erzählte, habe ich höchstes Vertrauen. Und ich war genauso verzweifelt, denn ich lag ja schon jahrelang mit so schwerer ME/CFS im Bett, daß ich bis auf wenige Stunden im Monat nahezu durchgehend mit reinem Atmen überfordert war. Mehrfach lag der Pflegeantrag bei mir auf dem Tisch, aber ich hatte weder die Kraft, dieses Thema durchzufechten, noch wußte ich, wie ich jemanden komplett Geruchsfreien als Hilfe finden sollte.

Die Situation von ME/CFS-Patienten in unserem Land ist ein Skandal!

Mir war alles egal und so dopte ich mich bis zum Anschlag und quartierte mich für eine Weile in Lüneburg ein, um dann nur noch zehn Minuten zu der bekannten Bioresonanztherapeutin Frau Schussmann nach Melbeck fahren zu müssen.

Die Bioresonanz-Analyse ergab, daß mein Körper unter anderem extrem mit Resten vom Ebstein-Barr-Virus (EBV) belastet ist, dazu mit Zytomegalie-Viren (einer Herpes-Art) und diversen Bakterien.

In der ersten Intensiv-Runde erhielt ich über mehrere Wochen 10x je 90 Minuten das speziell von ihr zusammengestellte Bioresonanz-Programm.

Wie ich eine Behandlung erlebte

Die Elektroden waren bei mir einmal in einer Haube, die meinen ganzen Kopf bedeckte, in einer Decke über den Bauch und an den Handgelenken. Wo sie angebracht sind, richtet sich nach den Organen, die behandelt werden sollen.

 

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Ich gehöre ja zu den Menschen, die selten wirklich entspannen, doch lustigerweise wurde ich bei der Behandlung so unfaßbar müde, daß ich in dem bequemen Liegesessel fast einschlief.

Die einzelnen Programmbereiche wechseln ohne Ton ca. alle 10-15 Minuten, je nach Frequenz.

Interessanterweise merkte ich bei einer Frequenz, wie mein Kopf innen total hell, frei, offen wurde, so wie sonst nur bei der Osteopathie. Ich öffnete die Augen und las den Programmnamen. Dann schloß ich sie wieder. Plötzlich ging der Kopf wieder zu, ich schaute erneut und es hatte gerade das Programm gewechselt. Das wiederholte sich bei allen Behandlungen immer an derselben Stelle.

Da ich hochsensibel bin und auch sonst ständig alles spüre, rieche, sehe und wahrnehme, was viele nicht bemerken, wundert mich das nicht, daß ich auch hier minimal veränderte Frequenzen bemerkte.

Was sich sofort verbessert hat

Vor der Bioresonanz-Behandlung konnte ich fast immer nur 4 Treppenstufen auf einmal steigen. Dann mußte ich mich setzen und tief schnaufend hoffen, daß ich nochmal 4 schaffe. Danach war der Tag dann energetisch durch. Deshalb lebe ich auch im 1. Stock und mit Fahrstuhl.

Nach der 4. Behandlung stieg ich einen komplette Absatz mit 8 Stufen in einem Stück. Und es verbesserte sich immer weiter.
Nach der 10. Behandlung stiegt ich – mit nur einer Sitz-Pause! – zwei Etagen hoch. Zwar hundert mal langsamer als früher, aber immerhin. Ich war im Himmel!

Plötzlich konnte ich duschen und mußte mich meistens danach nur 1-2 Stunden hinlegen. Vorher war ich nach dem Duschen für den restlichen Tag komplett tot!

Denken konnte ich vorher auch nur noch hier und da 5 Minuten. Ich verstand gar nichts mehr. Kein Formular, keinen Bank-Brief. Ständig verzweifelte ich abgrundtief, weil ich rezeptiv nichts mehr erfassen konnte und mir so unfaßbar dumm vorkam.

Pro Woche gab es vielleicht 20 Minuten, in denen ich dann ALLES Wichtige erledigen mußte. Seit der Bioresonanz erlebe ich fast jeden Tag nutzbare Zeitfenster mit Hirn! Wenn getriggert nur eine Viertelstunde, an Top-Tagen aber auch mal eine Stunde oder mehr.

Am letzten Tag der 10 Behandlungen war ich so fit wie Jahre nicht mehr – also MEIN fit, kein normales Fit ;-).

Plötzlich ging es mir wieder schlechter

Dann nahm das Unglück seinen Lauf: Auf dem Heimweg nach Hamburg zerbrach allerdings eine alte Krone. Leider einen sehr unbemerkten Lauf: ich erhielt ein Kunststoff-Provisorium und brach schleichend wieder zusammen. Aber anders als zuvor.

Da zeitgleich die Dauerdiskussion mit meinem drogenabhängigen Nachbarn über seine ständige Kifferei in meine Wohnung hinein so eskalierte, daß die Polizei ins Spiel kam, dann mein Auto mit Fahrerflucht angefahren wurde, wichtige Krankenkassen-Anträge nach jahrelangem Theater endgültig abgelehnt wurden und ich noch einige andere negative Sachen erlebte, dachte ich: oh je, zum einen hält die Bioresonanz ja offenbar nicht lange vor und zum anderen schwächen mich viele Dramen.

Ich hatte dennoch weitere, kürzere Bioresonanz-Behandlungen, um auch noch die Reste zu behandeln, trotz leichter Zweifel.

Aber da hatte ich mich gründlich geirrt! Die Chemie des Kunstoff-Zahnprovisoriums war es, die mich 2018 fast in den Tod trieb!

Von dem Tag an, wo das Provisorium im Frühjahr 2019 entfernt wurde, blühte ich wieder auf. Und erreichte genau die Energiemenge, die ich nach der Bioresonanz und vor dem Einsetzen des Provisoriums hatte. Und das ist großartig!

Ich bin auch heute noch im November 2019 auf dem Level wie vor dem Provisorium. So lange ich keinen Kontakt zu Chemie habe, dann rauscht natürlich alles wieder ab und ich komme ins Liegen und den geistigen Nebel, bis der Körper die Belastung verarbeitet hat.

D.h. wenn ich meinen Zustand heute (unter Optimalbedingungen) mit dem vor der Bioresonanz (unter Optimalbedingungen) vergleiche, dann ist eine große Besserung eingetreten.

 

Selbstverständlich ist nicht alles besser geworden. Bei einem Sammelsurium von Krankheiten darf man nicht erwarten, jemals DIE EINE Therapie zu finden, die alles beseitigt. Statt dessen ist es ein lebenslanges Testen und Reduzieren unterschiedlicher Symptome in kleinen Schritten!

Bioresonanz Übersicht: Was hat sich bei mir gebessert?

 

ME/CFS

deutliche Verbesserung von vorher 2-5% meiner ursprünglichen Leistungsfähigkeit auf ca. 10% und in guten Stunden sogar noch mehr.

Seit der Bioresonanz kann ich wieder im Sitzen essen! Und das hat nicht mehr aufgehört. Alle da draußen, die auch jahrelang halb kaltes Essen oder direkt ne Woche lang nur Haferflocken mit kaltem Wasser im Liegen in den Mund befördert haben, weil sie zu schwach waren, zu sitzen, wissen, wie toll sich so etwas anfühlt.

Die Nahrung rutscht nicht nur besser dahin, wo sie hin soll. Nein, ich habe auch meine Würde wieder bekommen!

2018 geht also als das Jahr in meine Krankengeschichte ein, in dem ich endlich wieder Kraft genug bekam, im Sitzen zu essen.

Ich kann mehr als 100m gehen und meinen Haushalt – mit Abstrichen an Sauberkeit und Ordnung – wieder einigermaßen auf die Reihe bekommen.

Nach In­ternational Con­sensus Cri­teria (ICC) zur Einstufung von ME/CFS bin ich an guten Tagen jetzt von „schwer erkrankt = überwiegend bettlägerig“ zu „moderat erkrankt = überwiegend ans Haus gebunden“ aufgestiegen. Wenn ich jetzt dennoch z.B. wegen Migräne im Bett liege, aber theoretisch die Muskelkraft hätte, aufzustehen oder zu atmen, ist das eine große Verbesserung zu vorher.

Leider crashen mich andere Krankheiten und Infektionen und Medikamentenprobleme und Zähne etc. natürlich auch weiterhin immer wieder, aber ich kann zumindest den Pflegeantrag erst mal wieder beiseite legen, weil ich es – wenn ich tapfer jeden Tag was wegarbeite vom Alltagsgedöns – iiiiirgendwie wieder schaffe, mich alleine mit dem Allernötigsten wie Essen und Lebensverwaltung zu versorgen.

Das ist wunderbar für die Seele und ich bin mächtig stolz und dankbar, daß hier kein totales Chaos mehr herrscht!

Gehirnleistung/Brain Fog

Das Allerschönste: Ich kann überhaupt mal wieder mal denken. Und das auch komplexer! Die klaren Momente – vorher vielleicht einmal wöchentlich 20 Minuten für alles, was an Post und Co zu erledigen ist – sind häufiger und länger.

Viele Jahre konnte ich nicht mal kürzeste Texte lesen, weil alles nur so durch rauschte. Vier Jahre habe ich an einem simplen Taschenbuch herumgelesen und dennoch alles vergessen. Nun habe ich immer wieder klare Fenster, in denen ich auch mal einige Seiten lesen kann. Das ist ein riesiges Geschenk an eine wissbegierige frühere Leseratte!

Erholung von Belastungen / Recovery nach Crashs

Ich erhole mich seit der Bioresonanztherapie schneller von einer Belastung. Ein Spaziergang oder Gang in den Supermarkt oder ein lange energetisch angesparter und medikamentös gedopter Besuch unter Menschen mit Späßken kostete mich vorher 7-14 Tage meines Lebens. Kein Witz. Ich war komplett gecrasht! Jetzt sind „nur“ 1-4 Tage.

Vor der Bioresonanz lag ich 95% der Zeit platt im Bett, meist nur atmend. Und das fühlte sich bei jedem Atemzug an, als säßen 6 Elephanten auf meiner Brust. Es war Schwerstarbeit!!

Jeder. Einzelne. Atemzug.

Entsprechend war ich noch einsamer, denn es gelang mir höchstens 1-2 mal in der Woche zu telefonieren. Und nach einem Anruf war ich dann wieder für Tage gecrasht.

Nun sitze ich viel mehr, kann kurze Strecken gehen und habe ab und zu regelrechte Energiestunden.. Das ist großartig!!!! Ich bin zutiefst dankbar!!

Auch, wenn Telefonate mich immernoch sehr anstrengen und deshalb selten klappen: es hat sich grundlegend viel gebessert dabei!

 

Migräne/Cluster:

Die Migräne/Cluster-Schmerzen hatte sich vorher schon allein durch den Umzug in das frischere Klima Norddeutschlands verbessert. In Frankfurt und Düsseldorf hatte ich fast jeden einzelnen Tag Migräne. Von 1999-2016. Nahezu rund um die Uhr. Lediglich morgens, wenn die Schmerzmittel des Vortages noch wirkten, hatte ich mal 2-3 Stunden ein – beduseltes – Schmerzfrei.

Seitdem ich in Norddeutschland lebe, sind viele rein klimabedingte Schmerzen abgeflaut, so daß ich auch mal schmerzfreie Stunden oder sogar einzelne Tage erlebe. Hallelujah! Das ist wunderbar, mal atmen zu können, bevor es wieder los geht!

Dafür haben sich die chemiebedingten Horroschmerzen unverändert gehalten. Sobald ich irgendwas einatme wie Duftstoffe (die ja leider ÜBERALL sind), Zigarettenrauch oder diverse chemische Materialien, tobt der Schmerz los. Und weil ich konstant immer empfindlicher werde, habe ich nur noch die Wahl zwischen: immer zuhause neben dem Luftreiniger bleiben oder entsetzlich leiden.

Die Bioresonanztherapie hat bei mir an Migräne oder Clusterschmerzen weder etwas verbessert, noch verschlechtert.

MCS

Auf die MCS gab es auch weder sofort noch später irgendeine Reaktion. Leider!!! Nun könnte ich zwar energetisch auch mal unter Menschen, kann aber trotzdem nirgendwo hin, weil es überall so nach Duftstoffen und Co. riecht. Das bringt mich wirklich in die totale Verzweiflung! Ich hatte mich sooo sehr über das Mehr an Energie gefreut.

Die Chemikaliensensibilität entwickelt sich seit Jahren stoisch und kontinuierlich immer extremer.  Die Bioresonanz scheint diesen Prozeß weder befördert noch gebremst zu haben. Statt dessen hat ein einziger Abend unter vielen bedufteten Menschen vor einigen Monaten die Empfindlichkeit locker verzehntfacht.

Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)

Das MCAS hat sich auch nicht sonderlich verändert. Die Mastzellen toben vor sich hin, wie eh und je. Die Trigger sind dieselben. Essen kann ich nicht mehr als vorher. Medikamente vertrage ich auch nicht mehr als vorher.

Mein Fazit zur Bioresonanztherapie:

1.) Auch, wenn es „nur“ ein Krankheitsbereich ist, der sich dadurch verbessert hat: Für mich war es eine sehr erfolgreiche Behandlung!

Ich ärgere mich, daß ich mich nicht schon viel früher dahin bemüht habe. Doch wenn man bereits 22 Jahre lang zigtausende Euros in unzählige Versuche gegen chronische Schmerzen und alle anderen Malessen investiert und nur mit wenigen Erfolge gefeiert hat, dann ist man naturgemäß enorm skeptisch. Vor allem, wenn es sich so seltsam anhört und teuer ist. (Habe für 10×90 Minuten, 5×45 Minuten und 5×20 Minuten ca. 1400€ ausgegeben.)

2.) Bioresonanz ist kein Allheilmittel für alles! Sie wird nie eine Herz-Operation ersetzen oder einen gebrochenen Fuß reparieren. Und nicht jeder Körper reagiert für seinen Besitzer merkbar darauf.

Ich glaube, daß es – gerade bei diffusen Krankheitsbildern wie ME/CFS, Allergien und Unverträglichkeiten – diverse Menschen gibt, die ihre Befindlichkeiten dadurch verbessern könnten.

Denn sehr viele Krankheiten entstehen durch Reste von Borreliose oder EBV oder anderen Viren und Bakterien, die unter den Nachweisgrenze des Schulmedizin liegen bzw. gar nicht im Blut nachweisbar sind.

Viele Schulmediziner nutzen Bioresonanz deshalb inzwischen auch zur diagnostischen Unterstützung.

Da aber auch ME/CFS 1.000 verschiedene Ursachen haben kann, muß jeder für sich selber überlegen und testen, ob diese Therapie bei ihm überhaupt eine Chance hätte.

3.) Ganz wichtig: auch, wenn die Diagnose und Therapie mit Geräten erfolgt, ist sie – wie eigentlich alles – nur so gut, wie der Mensch, der davor sitzt und sie benutzt. Heißt: wenn ein BR-Therapeut Dir nicht helfen konnte, verfluche bitte nicht direkt die Methode. Man wechselt ja auch Orthopäden, Tischler oder Putzhilfen und zweifelt nicht direkt am ganzen Thema.

4.) Alles, was Positives bewirkt, kann auch Negatives bewirken!! Ich weiß von einigen, denen Bioresonanz nachhaltig geschadet hat. Alles, was etwas macht, kann auch etwas schädigen! Bitte behalte dies unbedingt im Hinterkopf. Vieles im Leben kann man nicht oder nur extrem langsam und mühsam rückgängig machen.

5.) Last but not least: Ich weiß, daß viele, die das lesen, nun genauso den Humbug-Gedanken im Kopf haben wie ich selber all die Jahre. Das verstehe und respektiere ich, möchte aber keine solche „Watt fürn Schwachsinn!“-Kommentare auf meiner Seite lesen oder große Diskussionen starten.

Wenn generell im Netz jeder einfach schweigend kopfschüttelnd weiter scrollen würde, wo er etwas unverständlich findet, dann wäre unser Internet ein viel angenehmerer Ort.

Und so einen möchte ich mir wenigstens auf meinem kleinen Blog erhalten!

Hier geht’s zu meinen Texten aus der Zeit der Bioresonanz-Behandlung:

Mein Bioresonanz-Projekt und eine Woche voller erster Male

 

Die unendlich elende Wirkpause der Bioresonanz durch unverträgliches Kunststoff im Mund:

Wie ein Zahn-Provisorium meine Psyche in den Abgrund zog

 

Haftungsausschluß: Ich bin Patientin und keine Ärztin, Apothekerin oder sonstiges medizinisches Fachpersonal. Was ich hier schreibe, ist nur meine persönliche Erfahrung aus über 20 Jahren chronischer Krankheit und der Beschäftigung als Nicht-Medizinerin mit meinen Krankheitsbildern.
Ich versuche, Erklärungen zu medizinischen Sachverhalten so gut wie möglich zu recherchieren, kann hier aber medizinische Diagnose(n), Beratung und Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen. Da sich Forschung ständig weiterentwickelt und ich hier sowieso nur eine Einführung ins Thema bieten möchte, empfehle ich, sich selber weiter in die Themen hinein zu lesen.
Meine Texte dürfen nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultiere bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer einen Arzt Deines Vertrauens. (Sofern Du dort jemals einen Termin erhälst. 😉 )